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THE SLAGS // BABYTREE
VÖ: 16.04.2021 SABOTAGE-CONCEPT/Freibank LC15993

The Slags // BABYTREE Album // CD // 2021

THE SLAGS haben ihre lautesten Zeiten hinter sich. Immerhin sind sie seit ein paar Jahren unplugged unterwegs - und das finden sie sehr gut so. Musikalische Energie versprühen die drei Frankfurter Musikerinnen so oder so – mit oder ohne Verstärker. Das hört man selbstverständlich auch in den Songs ihres neuen Albums BABYTREE. Es ist das mittlerweile siebte Studiowerk, eine Reise durch die gesamte Weite des SLAGS-Universums. Poppig, punky, aber auch episch-loopig, bluesig, im La-La-Land-Style oder deep inside – es zeigt alle Planeten des bandeigenen Sonnensystems. Eine akustische Entdeckungsreise, spannend zu rätseln, wer da eigentlich was macht.

Ursprünglich wollte die Band 2020 ihr 30jähriges Jubiläum feiern – mit Filmdoku, eben diesem neuen Album und mit Live-Konzerten, Festivals. Dann kam das Virus dazwischen. So wurde alles kurzerhand nach 2021 verschoben – neues Jahr, neues Spiel!

Die vergangenen zwölf Monate haben die Ladies dazu genutzt, am Rock´n´Roll-Dokufilm zu arbeiten. Das bedeutete vor allem, Erinnerungen verstehen, bewältigen oder überhaupt erst wiederentdecken. Die Musikerinnen sichteten alte Videos, arbeiteten Keller voll Material auf, holten sich O-Töne diverser Wegbegleitungen, entwickelten Storyboards. Viel zu tun unterm Radar. So hat die Band die Zeit des Lockdowns genutzt, abständig im bandeigenen Garten zu komponieren, zu texten und sogar hin und wieder live zu spielen. Schließlich konnten elf neue Songs Ende 2020 – wieder in Zusammenarbeit mit Oliver Rüger im Tonstudio Bieber – aufgenommen und produziert werden.

THE SLAGS bestehen nach nunmehr drei Jahrzehnten immer noch und gerade erst recht aus eigenständigen, (ausdrucks-)starken Charakteren, die auch solo – jede für sich – wunderbar funktionieren. Sie sind aber immer am allerstärksten, wenn sie ihre Kräfte bündeln und sich zusammentun. Für BABYTREE gilt auch die Devise der Vielfältigkeit, Unterschiedlichkeit, Vielseitigkeit. Jede der drei Musikerinnen schreibt, komponiert und singt.

Nach dreißig Jahren haben sich die Musikerinnen auf der Musiklandschaft etabliert. Mit diesem Selbstbewusstsein im Rücken, ist BABYTREE das reifste und deutlichste Album der Band geworden.

Suse Michel – drums, vocals, acoustic guitar (5)
Conni Maly – acoustic + electric guitars, electronics, backing vocals, vocals (7), accordion (10), electribe, loops + sounds, xylophone (7)
Bine Morgenstern – vocals, bluesharp, percussion, ukulele, accordion
w/ Daniel Schröter – bass, bass ukulele

Die CD gibt es vorab bei uns für € 15,00 zu bestellen über paypal.me/theslagsmusic, bitte unbedingt Lieferadresse angeben. Alternativ Nachricht per Mail an slagoffice.frankfurt(at)gmail.com.


BABYTREE
the slags
30 Jahre Himmel, Hölle und alles dazwischen – ein wildes, musikalisches Leben

30 Jahre THE SLAGS – 30 Jahre Schlampenpower haben den kleinen, im Rock’n’Roll verwurzelten „Babytree“ wild wachsen, fruchten und in die verschiedensten Richtungen austreiben lassen:
Sex&Drugs&sowieso, Major-Plattendeal, europaweite Tourneen, Festivals, Kinder, Kegel, Trennungen, Tragödien, Solo- und Sideprojekte, innehalten, umdenken, leiser schalten und: weiter geht’s!
Mit der Filmdoku „BABYTREE“ blicken Suse, Bine, Conni und viele Wegbegleiter der SLAGS zurück auf eine wilde und bewegte Erfolgsgeschichte, die zwar nicht reich, aber glücklich macht - bis heute.

"sisters are doin´ it for themselves" (Annie Lennox)

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NEUES ALBUM: THE SLAGS – The Bedroom Tapes

VÖ: 16.06.2018 / SABOTAGE-CONCEPT/Freibank / LC-Nr. 15993

„The Bedrooms Tapes“ erzählt Geschichten von Lovern und Betten, von Liebe und von Last(ern) und von all den Dingen, die das Leben bewegt und spannend machen - und davon können The Slags wahrlich ein Lied singen: ... Weiterlesen >

THE SLAGS - THE BEDROOM TAPES LIVE ON TOUR
19.01.2019 - Hamburg, Knust / 20.01.2019 - Berlin, Der Goldene Hahn / 24.01.2019 - Köln, Sonic Ballroom

PRESSE:

Indierock/Rock’n’Roll / THE SLAGS - „The Bedroom Tapes“ / 7,5 (Sterne) / Artverwandt: Hole; The Slits; Blue Orchids; Patti Smith; Kitty, Daisy & Lewis
Die Slags waren in den Neunzigern eine hart rockende Frauenband. Vier aufrechte „Frauen-Power“-Mädels zogen ihr Ding durch. 1996 haute man erst mal die Baby- und Solo-Projekte-Bremse rein. Gitarristin Conni Maly etablierte sich solo u. a. mit ihrem elektronischen Projekt Lava 303. Bassistin Anja Kraft verstarb inmitten von Reunion-Bemühungen im Oktober 2014. Nun machen die drei Verbliebenen zu dritt, mit männlicher Verstärkung am Bass, weiter. Mit Crowdfunding hat man „The Bedroom Tapes“ produziert und die sind leiser als früheres Material. Statt punkiger Rock’n’Roll nun die die Unplugged-Schlaggitarren-Variante, die den Dreien allerdings ausgenommen gut steht. „Can’t Stay“ ist beschwingt wie der lässige Swing von Kitty, Daisy & Lewis. „Just Let It Flow“ ist das neue Motto der Slags, tönt genauso, wie der Titel suggeriert. Das bluesige „Perfume Of The Rose“ besitzt Alannah Myles „Black Velvet“-Touch. Mundharmonika oder Akkordeon von Sängerin Bine Morgenstern, deren Stimme wunderbar rüberkommt, bringt ab und an weitere Farbe ins akustische Spiel. Funky Gitarre dann in „Standing In The Rain“. Gerne nehmen wir in „Dancing“ auch die Tanzeinladung an. Schöne Wiedergeburt.
Top-Track: Can’t Stay
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Mike Borrink
eclipsed ROCKmagazin

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The Slags in Spotify / "Sorry, Scott" auf YouTube / The Slags auf Bandcamp

Als The Slags 1992 ihr Album „So What“ veröffentlichten, wurden die deutschen Majorlabels gerade von schwarz gekleideten Männern unterwandert, die versuchten ihre subversiven Indie-Ideen bei der Industrie zu implementieren. Der Geist des Punks lebte wieder auf. Mitten drin vier Frauen aus Frankfurt, die in vielen Kritiken als die einzige und beste hart rockende Frauenband Deutschlands gewürdigt wurden.

„Sie ließen sich vor keinen Karren spannen, waren weder Teil einer Jugendbewegung noch Riot Grrls à la L7 oder Babes in Toyland, obwohl stilistische und inhaltliche ähnlichkeiten durchaus erkennbar sind“ hieß es in einer Kritik über die Band, deren dreizehn(!) Tourneen sie durch Deutschland, die Schweiz, Frankreich und die Tschechische Republik führten. 1996 gab es was die Musikerinnen heute „Karriereunterbrechung“ nennen. „Für Kinder, Family, Cleaning- und Solo-projekte und was sonst so war“, heißt es dazu so klar wie kryptisch zugleich.

2006 produzierte Guido Lucas (Blackmail, Scumbucket, Donots) für sein blunoise-Label das Quasi- Comeback „Run Free“. Doch der neuerliche Tatendrang der Slags wurde ausgebremst durch die schwere Erkrankung ihrer Bassisten Anja Kraft, die sich schließlich einer Lungen-OP unterziehen musste. Zum 1. Geburtstag nach der gelungenen Transplantation am 10. Januar 2014 in der Batschkapp spielten ihr Sängerin Bine Morgenstern, Gitarristin Conni Maly und Schlagzeugerin Suse Michel ein akustisches Ständchen. Die Geburtstagstunde der Slags unplugged. „Das komplette Bandpaket mit Schleppen von Verstärkern und Boxen, Üben in dunklen Proberäume, das war nicht nur Anja too much, aber akustisch, die Slags auf den Spuren der Basics ihrer selbst geschriebenen Songs und aufs Wesentliche reduziert, diese Idee fanden alle toll“, erinnern sie an den zweiten, leiseren „Urknall“.

Im Juli 2014 folgte der legendäre Auftritt im Waggon am Offenbacher Mainufer, wegen des Publikumsandranges draußen auf der Rampe. Einhellige Meinung der begeisterten Fans: das hatte auch ohne Strom genug Power, um sich an die alten, krachigen Tage zu erinnern. Leider sollte es auch das letzte Konzert mit Anja gewesen sein. Sie starb schon am 1. Oktober.

In entspannter Atmosphäre, mit kleinem Gepäck, reisen die Slags nun zu dritt weiter und spielen ihre tollen Lieder stripped to the bone, auch als Reminiszenz und Erinnerung an die unvergessenes Bandkollegin. „Wer die Slags damals mochte, wird auch heute nicht enttäuscht werden. Und nebenbei gibt es immer wieder bemerkenswerte, lustige oder traurige Geschichten von früher zu erzählen. Gute Unterhaltung eben“, versprechen die Drei.

SUSE MICHEL > DRUMS, VOCALS
BINE MORGENSTERN > VOCALS, PERCUSSION
CONNI MALY > GUITARS, VOCALS

& SPECIAL GUEST > BASS

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